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Opis

Im Zentrum von Kranjska Gora, direkt an der ehemaligen Hauptader von Borovška vas, steht das Liznjek-Haus. In dem stattlichen Bauernhaus aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, das eine Zeit lang auch eine Gaststätte beherbergte, ist heute ein ethnologisches Museum eingerichtet.

Heute beherbergt das Liznjek-Haus ein ethnologisches Museum, eine Galerie und die ständige Ausstellung des Schriftstellers Josip Vandot.

Über die ehemaligen Bewohner des Hauses ist nicht viel bekannt. Vid Černe, der sich mit der Niederschrift der Geschichte des Ortes Kranjska Gora befasst, stützt sich auf die Worte des Historikers Dr. Franc Černe: „Nach diesen Angaben schuf Ignac Košir (1768–1852) aus einer Viertelgut ein vollkommenes Gut.“ Obwohl es seinerzeit das reichste Gut im Dorf war, lebten seine Bewohner recht bescheiden. Die Rede ist sogar von einem Schatz, der dort irgendwo vergraben sein soll, und wie es Tone Domevšček, einer der Nachkommen der Liznjeks bildhaft ausdrückt, soll der letzte der Gebrüder Košir sogar so viel Geld gehabt haben, dass es „ein kräftiger Mann keine viertel Stunde weit getragen hätte“.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als die Gebrüder Košir keine Nachkommen mehr hatten, sollen sie im Trenta-Tal nach Nachfolgern gesucht haben. So kam es, dass die Großeltern von Tone Domevšček das Liznjek-Gut übernahmen. Bald darauf starb der Vater und Mutter Katarina blieb allein mit vier Kindern zurück.

Eine Zeichnung des Malers Maksim Gaspari zeigt Katarina Domevšček beim Wollspinnen. Das Bild ist im Liznjek-Haus ausgestellt.

„Ihre Schicksale waren sehr unterschiedlich“, erzählt Marica Globočnik, eine der ältesten Einwohnerinnen von Kranjska Gora. „Anton zog mit seiner Familie in die Steiermark, Lojzka wurde von einem verliebten Grenzer angeschossen und starb einige Zeit später an den Folgen der Schussverletzung und so blieben nur Andrej und Avguštin auf dem Gut zurück. Gustl war der letzte Besitzer des Liznjek-Guts. Er war ein besonderer, ein guter Mensch. Den Einheimischen hat er sich vor allem wegen seines Esels eingeprägt – zusammen waren sie ein Art Wahrzeichen von Kranjska Gora.“

Gustl, der letzte Besitzer des Liznjek-Guts.

Tone Domevšček mit seiner Frau Marija und seinem Onkel Gustl (rechts).

Einer der letzten Bewohner des Liznjek-Guts war Miro Lebar, der Urenkel von Katarina Domevšček. Er sagt, er habe schöne Erinnerungen an seine Kindheit: „Wir haben unsere gesamte Jugend in der Scheune verbracht. Wir hatten dort Boxhandschuhe und spielten Cowboys und Indianer …“ Das Leben im Haus war bescheiden – man hatte kein Warmwasser und es war recht kühl.

„Am Abend erwärmte meine Mutter einen Ziegel, wickelte ihn in Zeitungspapier und eine Decke ein und legte ihn uns zwischen die Füße, damit uns warm war“, erinnert sich Lebar.

Nach und nach schrumpfte das Liznjek-Grundstück zusammen und auch am Haus nagte immer mehr der Zahn der Zeit. Im Jahre 1983 wurde es renoviert und als Museum eingerichtet. Vom Einfluss der ehemaligen Gutsbesitzer zeugt heute nur nur noch die Einrichtung des Hauses.

Obgleich die heutige Einrichtung des Liznjek-Hauses aus verschiedenen Orten zusammengetragen wurde, spiegelt sie den Geist des einstigen Gutshauses wider.

Fotos: LTO Kranjska Gora

LTO – ZAVOD ZA TURIZEM

OBČINE KRANJSKA GORA

Kolodvorska ulica 1B

4280 Kranjska Gora

T.+386 (0)4 5885020

info@kranjska-gora.eu

www.kranjska-gora.si

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