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Opis

Am Ende des Jahres hüllt sich die Mlačca-Schlucht in einen eisigen Zauber. In dieser klirrenden Umarmung veranstaltet der Eiskletterverein Mlačca Mojstrana seit vielen Jahren zur Weihnachtszeit die Theatervorstellung „Lebende Krippe im eisigen Königreich“. Die Kombination aus der klassischen Weihnachtsgeschichte und einem idyllischen Märchenland aus Eis verleiht der Festzeit einen besonderen Zauber und ist ein wahrer Magnet für Besucher aus nah und fern.

Bereits am Eingang zur Schlucht erwarten sie in Eis gehüllte Bäume, Felsen und Skulpturen. Sie sind das Werk von Pavel Skumavc, dem Herz und der Seele der Eiskrippe. Der Kampf mit der Natur und den immer höheren Temperaturen ist erbarmungslos, doch fehlt es Pavel nicht an Geduld. „An Schlaf ist praktisch nicht zu denken, da ich ständig überlege, was man noch tun könnte“, erzählt er. Jede neue Schöpfung will zuerst gut überlegt sein und das Resultat sind wahre Eiskunstwerke.

„Schade ist nur, dass die Leute es für gewöhnlich so eilig haben, zum Schauplatz zu gelangen, und dabei vieles übersehen. Hinterher bedauern sie es dann“, erzählt Regisseurin und Szenaristin Nataša Cotman.

Und gerade das bringen die Vorstellungen in der Mlačca-Schlucht mit sich – das man für einen Moment innehält und in sich hinein und um sich herum schaut. Laut Cotman hat die Krippe im eisigen Königreich viel mehr als nur eine religiöse Bedeutung. Auch die Schauspielbesetzung besteht keineswegs nur aus Christen – sogar ein Moslem war schon einmal mit von der Partie. „Ich erinnere mich auch an einen Jungen, der gar nicht gläubig war und die Rolle des Propheten spielen sollte. Da er keine Ahnung von alldem hatte, fragte er seine Großmutter. Zusammen sahen sie in der Bibel nach und so lernte er seine Rolle“, erzählt Cotman.

„Jeder kann sich in einem bestimmten Lebensabschnitt in unseren Geschichten  wiederfinden“, fügt sie hinzu. Pavel erinnert sich an einen Mann, dem die damalige Begleitgeschichte über die Beziehung zwischen Mann und Frau so naheging, dass er aus der Schlucht stürmte und sich darüber „aufregte“, dass man „seine“ Geschichte aufgeführt habe.

Zwischen Schauspielern und Publikum spinnt sich ein ganz besonderes Band, das Elizabeta Skumavc, die Regisseurin des biblischen Teils der Vorstellung, am besten umschreibt: „Einmal gab es während der Vorstellung einen Stromausfall. Da haben Schauspieler und Publikum spontan „Stille Nacht“ gesungen und dann so lange weitergesungen, bis der Strom wieder da war.“

Die lebende Krippe ist ein Geschenk, das man zwar nicht physisch mit nach Hause nehmen kann, das dafür aber einen unvergesslichen Eindruck hinterlässt und das Herz eines jeden, der das eisige Königreich der Mlačca-Schlucht betritt, mit dem Licht der Hoffnung erfüllt.

Fotos: Archiv Društva lednih plezalcev Mlačca Mojstrana.

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