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Das Vipava-Tal ist mit Weingärten übersät und wenn die Veranstaltung „Bandimo“ vor der Tür steht, geht es in den Kellereien besonders lustig zu. Um die Entwicklung des Weinbaus im Vipava-Tal hat sich vor allem der Priester Matija Vertovec verdient gemacht. Er brachte den Bewohnern bei, wie man Wein anbaut, und war auch der erste, der in slowenischer Sprache über den Weinbau schrieb.

Matija Vertovec (1784–1851) sorgte auch dafür, dass die Kinder in den Berggegenden gegen die schwarzen Pocken geimpft wurden.

Viel Aufmerksamkeit widmete er der einheimischen Rebsorte Pinela und reihte sie unter die edlen Weine ein. Die Pinela ist einerseits so „bescheiden“ wie die Bewohner des Vipava-Tals, andererseits ist sie aber auch anspruchsvoll, denn sie ist recht feuchtigkeitsempfindlich. Deshalb gedeiht sie am besten auf den Gebirgshügeln, wo der Boden mergelhaltig ist, wo gute Durchlüftung herrscht und wo sich die günstigen Auswirkungen des Mittelmeerraums bemerkbar machen. „Wenn Sie eine gute Pinela wollen, müssen Sie ins Gebirge gehen“, sagt die Weinkönigin 2014 Špela Štokelj.

Wenn im Gebirge die Gläser mit Pinela gefüllt wurden, fanden sich auf den Tellern häufig Rüben wieder. „Die Menschen im Vipava-Tal waren sparsam und säuerten die Rüben in Pinela-Trester, weshalb sie einen besonderen Geschmack hatten“, erzählt Vilma Česen, Vorsitzende des Hausfrauenvereins aus Planina bei Ajdovščina. „Auch bei Vertovec kamen sie wahrscheinlich des Öfteren auf den Tisch.“ Die erfinderischen Hausfrauen finden immer wieder neue Arten der Zubereitung und überzeugen so auch jene, die bei Rüben sonst eher die Nase rümpfen. Boža Ketes bereitet einen köstlichen Rüben-Strudel zu. Statt Rosinen verwendet sie Bohnen. Eine neue Herausforderung ist ein Dessert aus gewürfelten Rüben.

Die Gaumenfreuden aus den Vipavaer Küchen und Kellereien können auch die Wanderer probieren, die sich eine Woche nach dem Martinssonntag aufmachen, um die Wege von Matija Vertovec zu erkunden. „Obwohl der Weg stolze 18 Kilometer lang ist, passiert es oft, dass unter den Wanderern Lieder erklingen. Trotz Müdigkeit und wundgelaufenen Füßen wird am Ende auch noch getanzt“, berichtet der Vorsitzende des Matija-Vertovec-Vereins Marijan Lozej.

Zum Weinbau gehört inzwischen wesentlich mehr als nur der Anbau von Wein. Matjaž Lemut, einer der führenden Winzer des Vipava-Tals, sagt für einen guten Wein bedürfe es guter Trauben, guter Ideen und eines guten Verhältnisses zum Kunden. Er selbst strebt stets nach dem Besten; schon als junger Mann, als sein Vater für seine Jungen einen kleinen Weingarten pachtete, um sie davon abzuhalten, sich in Ajdovščina herumzutreiben. Das zu Hause gewonnene Wissen und seinen Fleiß hat er auch beim Praktikum in der Schweiz gut umgesetzt.

Matjaž und Melita Lemut haben als Studenten ein Anwesen gekauft, das inzwischen zum Anwesen Tilia Estate – Haus der Pinots herangewachsen ist. (Foto: Leo Caharija)

Zahlreiche Wege, die das Vipava-Tal durchziehen, locken das ganze Jahr hindurch Wanderer an. Gutes Essen und erlesene Weine sorgen für das Tüpfelchen auf dem i.

Foto: TIC Ajdovščina, Marijan Močivnik, Miha Bratina, Leo Caharija

TIC Ajdovščina
Prešernova 9
5270 Ajdovščina
05 36 59 140
ajdovscina@vipavskadolina.si
www.vipavskadolina.si

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