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Opis

Am Rande des malerischen Dorfes Prem steht eine Burg, die sich stolz zwischen den Brkini-Hügeln erhebt. Im Laufe ihrer 800-jährigen Geschichte erlebte sie turbulente Zeiten, die sie aber – im Gegensatz zu anderen Burgen an den Ufern des Flusses Reka – überlebte. Burg Prem wechselte mehrfach die Besitzer. Der letzte, der Triester Arzt Bruno Zuccolini, rettete sie im Jahre 1927 davor, als Baumaterial verscherbelt zu werden, und machte sie zu seiner Residenz. Er richtete sie in seinem Stil ein und so findet man auf Schritt und Tritt italienische Elemente.

Venezianische Konsolen, die eine Frau und einen Mann darstellen.

Im Festsaal mit schwarzen Wänden und interessanten Malereien soll Zuccolini seine Gäste empfangen haben. „Die männlichen Gäste sollen sich für gewöhnlich im unteren Teil des Saales aufgehalten haben, während die Damen auf dem Balkon plauderten“, erzählt Kustodin Mateja Kakež. Die Einheimischen berichten, dass manchmal durch die Tür im oberen Teil Musiker den Saal betraten, um Zuccolinis Gäste zu überraschen.

Im unteren Teil des Saales sind die vier Jahreszeiten in Form von Frauengestalten abgebildet, den oberen Teil zieren die Tierkreiszeichen. Zuccolini ist als Schütze abgebildet, seine Frau hingegen als römische Jagdgöttin Diana.

Vor dem Eingang zur Burgkapelle ist der hl. Christophorus abgebildet, der ein Auto wie das von Zuccolini in der Hand hält.

Bei den Einheimischen sorgte Zuccolini mit seinem Auto für Aufmerksamkeit, bei den Kindern hingegen mit seinem bekleideten Hund. Frau Ivanka, die damals noch ein kleines Mädchen war, erinnert sich: „Wir pflückten Veilchen und brachten sie Frau Zuccolini. Sie gab uns etwas Geld dafür und wir sind damit in den Laden gegangen und haben uns Karamellbonbons gekauft.“

Nach dem Krieg wurde die Burg verstaatlicht, blieb aber auch weiterhin mit Leben erfüllt. Zum Gedenktag der hl. Helena am 18. August hielt man früher auf der Wiese innerhalb der Burgmauern Tänze ab. „Die Jungen aus dem Dorf brachten Bänke, sammelten Tannengrün zum Dekorieren und bauten eine Bühne aus Paletten auf. Es war schön, alles war mit Lichtern geschmückt, Jung und Alt tanzten“, erinnert sich Burgverwalterin Hermina. An den Nachmittagen trafen sich die Männer gern zum Boccia spielen auf dem Burghof. „Nicht einmal von einem Gewitter ließen sie sich abschrecken und manchmal konnte man im ganzen Dorf hören, wie sie sich wegen des Spiels stritten“, fügt ihre Tochter Karmen hinzu.

Auf Burg Prem übernachtete des Öfteren auch der Polyhistor Janez Vajkard Valvasor.

Die romantische Umgebung des Burggartens ist für Hochzeitsfeiern wie gemacht. (Foto: Marjan Krebelj)

Heute dient die Burg als Schauplatz verschiedener Veranstaltungen. Auf dem Burghof hat schon so manches Paar sein Jawort gehaucht. Zu diesen Paaren zählen auch Sara und Robert. „Ich wollte schon immer auf Prem heiraten“, erzählt Sara. „Sie hat sich in Prem verliebt, so wie sie sich in mich verliebt hat“, fügt Robert lachend hinzu. „Die Burg ist klein, sympathisch, bescheiden, aber märchenhaft“, erklärt Sara und betont zugleich den Vorteil, dass hier die zivile und die kirchliche Trauung „unter einem Dach“ stattfinden können.

Fotos: TIC grad Prem

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